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Die ersten Dome stehen

Das größte Domrundhaus – der Sun 10.5 – steht

Das größte Domrundhaus – der Sun 10.5 – steht

Bei bestem Wetter und Sonnenschein nehmen die Konturen der Domrundhäuser immer mehr an Gestalt an. Ein Ereignis war die Errichtung des größten Domrundhauses der Anlage –  dem Sun 10.5 mit seinen 16 Rundspanten. Durch die 135 m² Grundfläche und acht Betten bietet er auch großen Familien genügend Platz sich zu treffen, gemeinsam zu erholen oder Familienfeste zu feiern. So dachten es sich auch die glücklichen Eigentümer, die in Berlin mit vier Generationen in einem Haus leben und in dieser Konstellation auch gemeinsam in Urlaub fahren möchten. Für uns überraschend fand dieses doch relativ große Ferienhaus so als eines der ersten seine passenden Erwerber, die sich auch jetzt schon regelmäßig auf den Weg nach Wustrow machen, um den Fortschritt ihres Ferienhauses hautnah zu verfolgen. Wir rechnen damit, dass der Sun 10.5 auch in der Vermietung eine rege Nachfrage haben wird. Ab dem März 2020 werden sich so sicherlich die ersten Gäste ein Bild dieses interessanten Hauses machen.

Ein kleines Highlight auf der VenusZauber-Baustelle stellen aber auch die Dachdecker dar, die gleichzeitig die einzigen, nicht regionalen Handwerker sind. Nach langer Suche im Vorfeld trafen wir auf eine Spezial-Firma in Tschechien, die die Holz-Schindeln, welche wir für unser Dach bzw. Fassade verwenden, aus dort heimischen Lärchen selbst herstellt. Diese werden von dort aus vor allem im Süddeutschen Raum und Österreich vermarktet. Aus meiner Zeit im Chiemgau kenne ich etliche Wohnhäuser, Klöster und Kirchen die auch heute noch mit Lärchenschindeln gedeckt sind oder verkleidete Fassaden haben. Ein sehr altes Handwerk, welches auch dort seine Renaissance erfährt. Doch nicht nur neue Häuser werden so eingedeckt, auch alte Gebäude, deren Schindel-Dächer zum Teil schon hundert Jahre alt sind, werden mit neuen Schindeln versehen und können so wieder viele Jahrzehnte Wind und Wetter trotzen.

In Form unserer Sundome-Domrundhäusern trifft so altes Handwerk auf eine moderne Wohnform der Zukunft. Wie für alle bisher am Bau beteiligten Handwerksfirmen stellt auch für die Schindel-Dachdecker die runde Bauform eine ganz besondere Herausforderung dar, die sie in dieser Form noch nicht gekannt haben. So haben wir zwei Tage miteinander ‘geprobt’, bis wir mit einer speziellen Technik die Außenhaut der Häuser wunderbar rund hinbekommen. Doch Lucy, Martin, Leos und Radek hatten wirklich viel Geduld mit uns und gehen nun umso begeisterter ihrem außergewöhnlichem Handwerk nach, stolz etwas so schönes mit ihrer Hände Arbeit zu schaffen. Es ist eine Freude unserem Sonnenschein Lucy zuzuschauen, wie sie scheinbar spielend das Gerüst erklimmt und Schindel für Schindel anpasst und mit ihrem großen Messer zurechtschnitzt.

Lärchenschindeln am Domrundhaus